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<pre>Kämpfte sich der VfL zunächst mit freundlicher Unterstützung von Neuer-Ersatz Ulreich auf Schlagweite heran, wurde den Bayern schließlich sogar noch der Ausgleich eingeschenkt — die sich damit erstmals seit sechs Jahren wieder ein derart komfortables Polster nehmen ließen.  <p> Gegen den zuvor in 16 Auswärtsspielen lediglich ein Mal siegreichen FSV hätte dabei bereits ein schnöder Punktgewinn gereicht, um das ausgegebene Minimalziel abzusichern.  <p>  Der bereits gewürdigten Heimbilanz sollte es aber zu danken sein, dass das Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten vor der Prüfung gegen Bayer trotz allem noch beachtlich ist: Nicht zuletzt der letzte Heimsieg gegen Dortmund hat den Stuttgartern ein Gefühl der Unantastbarkeit vermittelt. <p> Und obwohl sich die Fohlen in den jüngsten fünf Duellen mit der TSG nur ein Mal geschlagen geben mussten, spricht wenig dafür, dass der Weg nun bereits am Samstag wieder zurück nach oben führt… <p>  Der kräftezehrende Europapokal-Rhytmus ist gerade für international unbefleckte Neulinge alles andere ein Zuckerschlecken. Das musste vor der Länderspielpause unter anderem die TSG Hoffenheim schmerzvoll am eigenen Leib erfahren:  </pre>


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<pre>Insbesondere das Schlussdrittel gehörte dabei klar den Fuggerstädtern – für die, wenn sie ihre Chancen besser genutzt hätten, gut und gerne auch etwas Zählbares drin gewesen wäre.  <p> Somit wartet auf den wiedererstarkten VfB am 2Spieltag eine äußert schwere Aufgabe, schließlich ist die Eintracht nicht nur in der Gesamt-, sondern auch in der Auswärtstabelle auf Rang 3 zu finden.  <p>  Wir Wettfreunde gehen ebenfalls von einer engen Kiste aus. Sowohl für Bremen als auch für die TSG steht viel auf dem Spiel. <p> Diese vier setzen sich aus einenm Sieg in Freiburg und einem Remis in Ingosltadt zusammen. Diesen zwei Erfolgserlebnissen stehen fünf Niederlagen gegenüber. <p>  Anders als der VfB durften die Breisgauer aber bis in die Schlussphase hoffen, nachdem ihnen in Minute 77 der Anschlusstreffer zum 2:3 gelungen war.  </pre> 


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<pre> „Wir tun gut daran, dass wir kleine Schritte gehen und erst einmal wieder an die Europa-League-Plätze rankommen. Das ist ja schwer genug in diesem Jahr“, so Leverkusen-Sportdirektor Rudi Völler.  <p> Nachdem das Präsidium kein Vertrauen mehr in den jungen Hannes Wolf gesetzt hatte, den sie einst mit den Worten „Wir halten ihn für die ideale Besetzung — aktuell und für die Zukunft“ vorgestellt hatten, entlassen wurde, holte man einen neuen Trainer.  <p>  Nachdem es unlängst bereits in München und auf Schalke böse Schlappen setzte, dürften nun auch die formstarken Hoffenheimer nur schwerlich einzufangen sein — denen mit einem deutlichen Sieg sogar aus gänzlich eigener Kraft der erstmalige Sprung in die europäische Königsklasse winkt. <p>  Und auch gegen die Bayern blieb der Torschützenkönig der Vorsaison ohne Treffer. Mittlerweile ist er schon seit 476 Minuten ohne Treffer — er hat damit die längste Tor-Flaute seit drei Jahren (damals waren es 632 Minuten). <p>  Von Hannover 96 wird das große Bangen nach unserer Prognose darüber hinaus sogar noch in den Relegationsspielen fortgesetzt — da wir ernsthafte Zweifel an einem erfolgreichen Neustart unter Michael Frontzeck hegen, kommt das Team mutmaßlich noch nicht einmal ganz an das überschaubare Niveau des Vorjahres heran.  </pre>


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<pre> Die ernüchternde Bilanz lautet: Vier Auswärtsspiele, vier Niederlagen mit einem Torverhältnis von minus 7. Dass die Breisgauer in der bereinigten Tabelle der Auswärtsspiele nicht überhaupt im Besitz der roten Laterne sind, hat Freiburg nur dem SV Darmstadt zu verdanken, der mit einer noch schlechteren Torbilanz aufwarten kann.  <p> Hoffenheim kann dagegen nur eine recht durchwachsene Auswärtsbilanz vorweisen — vier Siege, sechs Remis und sechs Niederlagen. Jedoch haben die 1899er von den letzten vier Auswärtspartien keine verloren (zwei Siege, zwei Remis).   <p> Ein Auswärtssieg bei den Bremern wäre ein weiterer Schritt Richtung Ligaverbleib, die Hälfte des Weges zur 40-Punkte-Marke wäre geschafft. Der VfB könnte außerdem mit einem Auswärtsdreier seinen Vorsprung auf die sicheren Abstiegsplätze auf recht ansehnliche 13 Zähler ausbauen. <p>  Seitdem gab es aus Sicht von Leverkusen drei Siege und zwei Remis — eines davon in der letzten Saison mit 3:Leverkusen führte zur Pause mit 3:0, Stuttgart schaffte in der zweiten Hälfte noch den Ausgleich.  <p> Während diese Konstellation auf attraktiven Spitzenfußball hoffen lässt, scheint die Saison-Vorbereitung allerdings in beiden Fällen noch nicht sonderlich weit vorangekommen zu sein — die jüngst absolvierten Testläufe hatten hier wie dort für einige Ernüchterung gesorgt.  </pre>


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<pre> 12.07. Turnier: Telekom Cup mit Gladbach, Hamburger SV, FC Augsburg (in Mönchengladbach)  <p> Nun wird es für Hoffenheim am Sonntag in Wolfsburg wichtig sein, wieder auf die Siegerstraße zurückzukehren — andernfalls könnte den Kraichgauern in der Tabelle ein kleiner Absturz drohen. Zwar sind sie jetzt Vierter, aber der Achtplatzierte aus Augsburg ist nur drei Zähler entfernt.  <p>  „Das Wichtigste ist die Realität. Wir haben seit drei Jahren Stabilität. Und jetzt eine Mannschaft, die man richtig genießen kann. Bleibt realistisch“, fordert der Ungar. <p>  Dass es gegen die sich nach dem Wiederanpfiff steigernden Fuggerstädter dennoch nur zu einem Zähler reichte, ist auf die bis zum Schluss angezogen gebliebene Handbremse zurückzuführen: In gewohnter Weise vermied es Pal Dardai, für einen möglichen Dreier aufs Ganze zu gehen.  <p> Die sich häufenden Probleme gegen die klassischen Abstiegskandidaten wird man nun natürlich auch in Stuttgart mit leuchtenden Augen zur Kenntnis nehmen; für die Schwaben scheint der FSV der richtige Gegner zur rechten Zeit zu sein.  </pre>


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